Seit heute, dem 24. Januar 2025, befindet sich der Mond in seiner Phase der zunehmenden Sichel. Ungefähr 32 % der Mondoberfläche sind beleuchtet, sodass sie am Nachthimmel gut sichtbar ist. Diese Phase markiert die frühen Stadien des Mondzyklus nach dem Neumond und bedeutet eine allmähliche Zunahme des sichtbaren Mondlichts.
Was Sie sehen können
Auch ohne spezielle Ausrüstung können Beobachter auffällige dunkle Bereiche auf der Mondoberfläche erkennen, die als mares (lateinisch für „Meere“) bekannt sind. Dazu gehören die Becken Crisium, Serenitatis und Fecunditatis. Ein Fernglas wird weitere Details offenbaren, beispielsweise die Krater Endymion und Posidonius. Teleskope ermöglichen eine noch nähere Sicht und ermöglichen die Beobachtung historischer Apollo-Landeplätze (Apollo 11 und Apollo 17) und geologischer Merkmale wie der Rupes-Altai-Verwerfungslinie.
Mondphasen verstehen
Die Phasen des Mondes sind eine direkte Folge seiner Umlaufbahn um die Erde und der wechselnden Winkel, in denen Sonnenlicht seine Oberfläche beleuchtet. Der Mondzyklus dauert etwa 29,5 Tage, in denen der Mond acht verschiedene Phasen durchläuft:
- Neumond: Der Mond steht zwischen Erde und Sonne und macht seine sichtbare Seite dunkel.
- Wachsender Halbmond: Ein Lichtstreifen erscheint auf der rechten Seite (in der nördlichen Hemisphäre).
- Erstes Viertel: Die Hälfte des Mondes ist beleuchtet.
- Wachsing Gibbous: Mehr als die Hälfte des Mondes ist beleuchtet.
- Vollmond: Die gesamte sichtbare Oberfläche wird beleuchtet.
- Waning Gibbous: Das Licht beginnt auf der rechten Seite nachzulassen.
- Drittes Viertel (Letztes Viertel): Die Hälfte des Mondes ist auf der linken Seite beleuchtet.
- Abnehmender Halbmond: Ein dünner Lichtstreifen bleibt auf der linken Seite, bevor er wieder unsichtbar wird.
Der nächste Vollmond findet am 1. Februar statt und folgt auf den letzten Vollmond am 3. Januar. Diese Zyklen werden seit Jahrtausenden verfolgt und beeinflussen Kalender, Mythologie und sogar landwirtschaftliche Praktiken. Die konsistente Vorhersagbarkeit dieser Phasen ermöglicht präzise astronomische Beobachtungen und die weitere Erforschung unseres nächsten himmlischen Nachbarn.

























