Planetary Parade im Februar: Ein Leitfaden, um zu sehen, wie sechs Welten in Einklang stehen

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Planetary Parade im Februar: Ein Leitfaden, um zu sehen, wie sechs Welten in Einklang stehen

Die Behauptung einer seltenen Planetenkonstellation macht die Runde, und obwohl sie nicht völlig fiktiv ist, ist sie nuancierter, als die Schlagzeilen vermuten lassen. Ende Februar 2026 bestätigt die NASA, dass sechs Planeten – Merkur, Venus, Jupiter, Saturn, Neptun und Uranus – am Abendhimmel erscheinen werden. Die Sichtbarkeit variiert jedoch drastisch; Nur zwei sind mit bloßem Auge leicht zu erkennen, während für andere ein Fernglas, ein Teleskop oder sogar Spezialkameras erforderlich sind. Bei dem Ereignis handelt es sich nicht um eine perfekte Anordnung im Weltraum, sondern eher um einen geometrischen Zufall, bei dem Planeten auf derselben Seite der Sonne wie die Erde aus unserer Perspektive sichtbar werden.

Warum ist diese Ausrichtung wichtig?

Planetenanordnungen wie diese sind nicht selten, aber die Sichtbarkeit von sechs Planeten gleichzeitig ist seltener. Sie bieten sowohl Amateuren als auch erfahrenen Himmelsbeobachtern eine einzigartige Gelegenheit, unser Sonnensystem auf einen Blick zu beobachten. Das Verständnis dieser Ausrichtungen verdeutlicht auch, wie wir den Kosmos wahrnehmen: Planeten kreisen auf derselben Ebene, sodass solche Ansammlungen unvermeidlich, wenn auch nicht immer spektakulär, sind.

Beobachten mit dem Fernglas: Ein praktischer Ansatz

Ein Fernglas (7- bis 10-fache Vergrößerung mit 42 mm oder 50 mm Blende) erhöht Ihre Chancen, Merkur und Saturn in der Dämmerung zu sehen, sowie einen kurzen Blick auf Uranus und den Sternhaufen der Plejaden. Bildstabilisierte Ferngläser reduzieren Verwacklungen zusätzlich und erleichtern so die Identifizierung schwächerer Planeten. Der Schlüssel liegt in der Balance: ausreichende Vergrößerung ohne Einbußen bei der Stabilität.

Teleskope für die schwächsten Welten

Ein Teleskop ist für Neptun unerlässlich, verbessert aber auch die Sicht auf Uranus, Saturn, Jupiter und den Mond. Refraktor-, Dobson-, Schmidt-Cassegrain- und Maksutov-Cassegrain-Teleskope mit langer Brennweite bieten eine hohe Vergrößerung. Mit einem 6-Zoll-Teleskop lassen sich Saturnringe und Jupiters Wolkenbänder erkennen, Neptun bleibt jedoch eine Herausforderung. Intelligente Teleskope vereinfachen die Jagd, indem sie Objekte automatisch lokalisieren und verfolgen. Erwarten Sie jedoch keine qualitativ hochwertigen Bilder.

Die Parade mit einer Kamera festhalten

Das Fotografieren dieses Ereignisses erfordert Planung. Die Planeten werden kurz nach Sonnenuntergang tief am West-Südwest-Himmel stehen, mit Jupiter über ihnen. Helle Planeten wie Venus und Jupiter können mit einem an ein Teleskop angeschlossenen Smartphone erfasst werden, allerdings ist die Qualität begrenzt. Spezielle Astronomiekameras liefern bessere Ergebnisse, indem sie Videobilder stapeln, um Details sichtbar zu machen, aber Neptun bleibt ein schwieriges Ziel.

Die Geometrie hinter der Illusion

Das bevorstehende Ereignis ist keine geradlinige Ausrichtung; Planeten kreisen ungefähr in derselben Ebene (der Ekliptik). Wenn sich mehrere Planeten auf derselben Seite der Sonne wie die Erde positionieren, erscheinen sie am Himmel gebündelt. Aus diesem Grund ist es zutreffender, von einer Ausrichtung statt einer Parade zu sprechen.

Wann und wo Sie suchen müssen

Der beste Termin ist Samstag, der 28. Februar 2026. Zeitpunkt und Ort sind entscheidend. Venus, Merkur, Saturn und Neptun teilen sich etwa 30 Minuten nach Sonnenuntergang kurz den Dämmerungshimmel und bleiben etwa 45 Minuten lang sichtbar. Die genauen Auf- und Untergangszeiten finden Sie auf Stellarium Web oder auf TimeAndDate’s Night Sky Tonight. Ein klarer Himmel und ein freier westlicher Horizont sind unerlässlich.

  • Venus: Mit bloßem Auge gut sichtbar (Stärke -3,8).
  • Quecksilber: Erfordert ein Fernglas (Stärke 2). Am besten betrachtet, bevor es tiefer in den Himmel sinkt.
  • Saturn: Möglicherweise ist ein Fernglas erforderlich (Stärke 1).
  • Neptun: Erfordert ein 6-Zoll-Teleskop (Magnitude 8). Erwarten Sie eine schwierige Sichtung.
  • Jupiter: Mit bloßem Auge gut sichtbar (Stärke -2,3).
  • Uranus: Fernglas oder kleines Teleskop (Stärke 5,7). Schauen Sie direkt unter den Sternhaufen der Plejaden.

Diese „Planetenparade“ wird nicht so einfach verlaufen wie im Jahr 2025, als mehr Planeten deutlich sichtbar waren. Erwarten Sie Herausforderungen, aber mit Geduld und der richtigen Ausrüstung erwartet Sie eine lohnende Erkundung des Sonnensystems. Vergessen Sie nicht, nach der vollständigen Mondfinsternis am 3. März Ausschau zu halten.