SpaceX hat von der bahamaischen Zivilluftfahrtbehörde (CAA-B) die Genehmigung erhalten, die Landung seiner Falcon 9-Trägerraketen in den Gewässern des Landes wieder aufzunehmen und beendet damit eine einjährige Sperre, die durch Trümmerfall eines Starship-Testflugs ausgelöst wurde. Die am Dienstag bekannt gegebene Entscheidung folgt einer umfassenden Überprüfung der Sicherheits- und Umweltprotokolle in der Luft- und Raumfahrt.
Ursprünge und Vorteile der Partnerschaft
Die Zusammenarbeit zwischen SpaceX und den Bahamas begann Anfang 2025 und ermöglichte es den von der Weltraumküste Floridas gestarteten Falcon-9-Raketen, vielfältigere Umlaufbahnen zu erreichen. Im Gegensatz zu den typischen östlichen Pfaden für die meisten Starts in Florida – wo Trägerraketen im Atlantischen Ozean landen – eröffnet die Landezone auf den Bahamas neue Möglichkeiten für den Satelliteneinsatz und die Missionsflexibilität.
Vorfall und Aussetzung
SpaceX führte am 18. Februar 2025 erfolgreich seine erste Landung auf den Bahamas durch, als ein Falcon 9-Träger während eines Starlink-Satellitenstarts im Exuma Sound aufsetzte. Nach einem Vorfall am 6. März, bei dem während eines Starship-Tests Trümmer auf Teile der Inseln regneten, pausierten die bahamaischen Beamten die Partnerschaft jedoch am 15. April, bis eine Umweltverträglichkeitsprüfung vorliegt.
Abschluss und Wiederaufnahme der Überprüfung
Die Bewertung ist nun abgeschlossen und die Ergebnisse sprechen für den weiteren Betrieb von SpaceX in der Region. Das Unternehmen plant, die Landungen sehr bald wieder aufzunehmen, wobei die nächste Landung für Donnerstag, den 19. Februar, während der Starlink Group 10-36-Mission geplant ist. Dieser Start, der von der Cape Canaveral Space Force Station aus starten soll, wird 29 Breitbandsatelliten in eine erdnahe Umlaufbahn schicken.
Diese Wiederaufnahme signalisiert für SpaceX eine Rückkehr zur betrieblichen Effizienz und versichert den Bahamas gleichzeitig, dass die notwendigen Sicherheits- und Umweltschutzmaßnahmen vorhanden sind. Die fortgesetzte Zusammenarbeit könnte beiden Parteien zugute kommen, indem sie flexiblere Startprofile ermöglicht und die Rolle des Landes im kommerziellen Raumfahrtsektor stärkt.























