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„Star Trek: Starfleet Academy“ findet seinen Platz im Low-Stakes-Spaß

„Star Trek: Starfleet Academy“ findet seinen Platz im Low-Stakes-Spaß

In der Weite des Star Trek -Universums geht es nicht immer nur um die Rettung von Galaxien. Während es in ikonischen Episoden um alles verändernde Herausforderungen geht, etwa Picards Assimilation durch die Borg oder Burnhams Sprung ins 32. Jahrhundert, brauchen selbst langjährige Franchises Momente zum Durchatmen. Die neueste Folge, „Vitus Reflux“, von der Starfleet Academy, liefert genau das: eine erfrischend niedrige Episode, die überraschend unterhaltsam ist.

Der Zweck von Ausfallzeiten

Das ist keine Kritik. Die bewusste Verlagerung der Show hin zu einem unbeschwerten Campus-Comedy-Feeling ist kein Fehltritt, sondern eher ein strategischer Schachzug. Star Trek hat schon immer große Erzählungen mit kleineren, charakterbasierten Geschichten in Einklang gebracht. Episoden wie „Take Me Out to the Holosuite“ (in der Sisko und Solok eine jahrzehntealte Rivalität durch Baseball beilegen) beweisen, dass es auch innerhalb der Franchise Ausfallzeiten gibt. Die Show würdigt diese Geschichte und geht von der Idee aus, dass nicht jede Mission existenziell sein muss.

Rivalitäten und Realismus

„Vitus Reflux“ dreht sich um eine hitzige Rivalität zwischen der Sternenflottenakademie und dem benachbarten War College, die zu einem bizarren futuristischen Lasertag-Spiel namens „Calica“ eskaliert. Der Konflikt ist kleinlich, es steht nur minimal auf dem Spiel – Stolz ist das Einzige, was auf dem Spiel steht – und dennoch fühlt es sich bemerkenswert nachvollziehbar an. Die Stärke der Episode liegt in ihrer Bodenständigkeit: Die quietschenden Turnhallenböden, die übereifrige Sportlehrerin (Lura Thok, eine halb klingonische und halb Jem’Hadar-Ausbilderin) und die Schülerstreiche könnten problemlos in jede moderne High-School-Umgebung passen.

Erwartungen untergraben

Die Show untergräbt die Erwartungen, indem sie die Absurdität ihrer Prämisse aufgreift. Der Schulleiterin Nahla Ake (Holly Hunter) geht es nicht um Fairness; Sie will um jeden Preis gewinnen, auch wenn das bedeutet, dass sie ihre Kadetten mit Pilzen versorgen muss, die Stimmen imitieren. Die Kadetten selbst lernen, Schlupflöcher auszunutzen, Gegner aus den Duschen zu beamen und Werbevideos der Akademie zu manipulieren. Diese Bereitschaft, sich der chaotischen Energie der Jugend hinzugeben, ist eine erfrischende Abkehr vom Stoizismus, der oft mit Star Trek assoziiert wird.

Eine einzigartige Nische

Diese Folge macht nicht nur Spaß; Es ist ein Signal dafür, dass die Starfleet Academy sich innerhalb der Franchise eine eigene, unverwechselbare Ecke bahnt. Während Lower Decks normalerweise Antagonisten oder Bedrohungen vorstellt, begnügt sich dieser Teil damit, eine in sich geschlossene, belanglose Geschichte zu sein. Die Kadetten trainieren vielleicht für größere Abenteuer, aber ihre aktuellen Missionen müssen nicht über Leben und Tod entscheiden.

Manchmal geht es beim Studium mehr darum, Spaß zu haben, als Geschichte zu schreiben.

Die beiläufige Ablehnung der eigenen Bedeutung ist die größte Stärke der Episode. Wie eine zufällige Simpsons -Folge könnte „Vitus Reflux“ morgen aus Paramount+ verschwinden, ohne den Verlauf der Serie wesentlich zu verändern. Und das ist vollkommen in Ordnung.

Letztendlich ist „Vitus Reflux“ eine Erinnerung daran, dass es auch in einem Universum voller Warp-Antriebe und Begegnungen mit Außerirdischen Platz für einfache, unterhaltsame Geschichten gibt. Es handelt sich um ein kleines Abenteuer, das sich selbst nicht allzu ernst nimmt, und das vielleicht eine der charmantesten Episoden ist, die Star Trek seit Jahren hervorgebracht hat.

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