Was ist der biochemische Sauerstoffbedarf und warum ist er wichtig?

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Der biochemische Sauerstoffbedarf ist ein stiller Killer. Es macht keinen Lärm. Es verbraucht einfach.

Der Begriff beschreibt die Menge an gelöstem Sauerstoff, die Mikroorganismen beim Abbau organischer Stoffe im Wasser verbrauchen. Betrachten Sie es als den Stoffwechselhunger winziger, unsichtbarer Arbeiter. Je mehr organische Stoffe vorhanden sind – Abwasser, verrottende Pflanzen, Abfallabflüsse – desto höher ist der BSB.

Und hier ist der Haken. Mikroorganismen sind nicht die einzigen Dinge, die Sauerstoff benötigen. Fische und andere höhere Tiere stehen direkt neben ihnen und konkurrieren um das gleiche begrenzte Angebot.

Wenn der BSB ansteigt, sinkt der gelöste Sauerstoff.

Der BSB ist somit ein verlässliches Maß für die organische Belastung eines Gewässers.

Ein hoher biochemischer Sauerstoffbedarf signalisiert, dass ein Gewässer mit Schadstoffen verstopft ist. Die Bakterien fressen den Abfall. Dadurch entziehen sie dem Wasser den Sauerstoff, den das Wasserleben zum Überleben benötigt. Fische ersticken. Ökosysteme kollabieren.

Aus diesem Grund ist die Abwasserbehandlung keine Option. Es ist eine Notwendigkeit. Das Hauptziel der Abwasseraufbereitung vor dem Eintritt in eine natürliche Wasserressource besteht darin, den BSB zu senken. Indem wir organische Stoffe im Vorfeld abbauen oder entfernen, reduzieren wir den Sauerstoffbedarf von Bächen, Seen, Flüssen und Flussmündungen.

Das Ergebnis? Mehr Sauerstoff für die Fische. Weniger Belastung für die Umwelt.

Es ist ein einfacher Kompromiss. Behandeln Sie das Wasser jetzt. Retten Sie das Ökosystem später.