Wie Ruth Handler Barbie erschuf: Die Entstehungsgeschichte der Lilli-Puppe

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Barbie ist seit mehr als vierzig Jahren die ultimative Gestaltwandlerin. Sie gibt jungen Mädchen Einblick in jede erdenkliche Karriere. Sie bleibt mit der Damenmode auf dem Laufenden und wechselt vom Pariser Chic der 1960er Jahre zu Schlaghosen und Business-Anzügen. Sie finden Themen wie „Cinco de Mayo“ oder „Alice im Wunderland“. Es gibt sogar vier verschiedene Versionen von Cher. Zwei davon sind regulär. Eine davon ist Cher aus den 1970er Jahren. Die andere ist Cher aus den 1980er Jahren.

Doch ihre Form löste Kontroversen aus. Viele behaupten, Barbies Körpertyp sei unrealistisch. Wenn sie eine echte erwachsene Frau mit einer Körpergröße von 1,70 m wäre, wären ihre Maße 36-18-33. Das ist physikalisch unmöglich. Kritiker sagen, dass Mädchen, die mit diesen Puppen spielen, ein verzerrtes Bild von Schönheit bekommen. Einige argumentieren, dass die Spielzeuge negative Stereotypen von Frauen als schwach oder unintelligent verstärken.

Wie hat Barbie also angefangen?

Die Inspiration für die Papierpuppe

Barbie begann mit Ruth Handler. Sie war Mitbegründerin von Mattel. Ihre Tochter Barbara spielte mit Papierpuppen. Das war damals für Mädchen normal. Papierpuppen waren beliebte Spielzeuge. Handler bemerkte etwas Interessantes. Barbara stellte sich die Puppen in Erwachsenenszenarien vor. Sie behandelte sie nicht wie Kleinkinder. Handler schlug eine erwachsene weibliche Puppe vor. Es könnte Mädchen für die Zukunft inspirieren. Führungskräfte lehnten die Idee ab. Sie hatten das Gefühl, dass Mädchen kein Geld für eine teure Puppe ausgeben würden.

Von Deutschland nach New York

Handler behielt die Idee im Hinterkopf. Sie reiste nach Europa. Sie fand eine beliebte deutsche Puppe namens Lilli. Handler brachte es zurück in die Vereinigten Staaten. Sie ließ sich von Lilli inspirieren. Sie hat den Entwurf für Barbie fertiggestellt. Der Name stammt von ihrer Tochter Barbara. Mattel erklärte sich bereit, die Puppe herzustellen. Sie stellten es 1959 auf der American Toy Fair in New York City vor. Es war ein großer Erfolg. Junge Mädchen liebten sie. Sie bleibt eines der bekanntesten Spielzeuge der Welt.

Die Ken-Puppe kam zwei Jahre später, im Jahr 1961, auf den Markt. Im Laufe der Jahre sammelte Barbie eine Schar von Freunden. Sie nutzte Trends. Neuere Barbies wurden mit iPods geliefert. Ernsthafte Sammler zahlen hohe Summen für Vintage-Barbie-Puppen.

Barbies frecher deutscher Vorläufer

Lilli war Barbies ursprüngliche Inspiration. Sie war frecher als ihr amerikanisches Gegenstück. Lilli war ein dreidimensionales Modell einer Zeichentrickfigur. Der Comic erschien in der deutschen Boulevardzeitung Bild Zeitung. Die Figur stellte Lilli als Prostituierte dar. Sie flirtete mit reichen Geschäftsleuten. Sie antwortete den Polizisten.

Ruth Handler hat Lillis Tat aufgeräumt. Sie stellte sie der amerikanischen Öffentlichkeit mit einer neuen Garderobe vor. Eine Namensänderung genügte. Es hielt Barbies freche Cousine im Dunkeln.

Die Verwandlung von einer Boulevard-Comicfigur zu einem ikonischen Spielzeug erforderte mehr als nur ein neues Kleid. Es erforderte eine völlige Neuinterpretation der weiblichen Identität amerikanischer Kinder.

Mattel dominiert mittlerweile den Markt. Mattel.com bietet weitere Details. BarbieCollector.com richtet sich an Enthusiasten. Das Erbe geht weiter. Die Puppe hat sich weiterentwickelt. Aber der Kerngedanke bleibt bestehen. Ein Mädchen kann alles sein. Auch wenn ihre Taille unglaublich schmal ist.