250 Millionen Menschen. Ein verschwitztes Wochenende.

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Die Luft ist nicht nur warm. Es ist dick. Klebrig.

Über einem riesigen Teil der USA hat sich eine Hitzekuppel ausgebreitet, die den Feiertag am 4. Juli für Millionen zu einem logistischen Albtraum macht. Am Dienstag standen bereits 120 Millionen Menschen unter extremer Hitzewarnung. Diese Zahl steigt bis Donnerstag auf etwa 250 Millionen.

Es erstreckt sich von der Ostküste zurück durch die zentralen Ebenen.

„Die Temperaturen werden im Mittleren Westen ihren Höhepunkt erreichen“, sagt der National Weather Service. „Und dann bewegt es sich nach Osten.“

Der Donnerstag bringt das Schlimmste. Der Mittlere Westen und das Mississippi-Tal sind zunächst betroffen, bevor das Elend auf das Ohio-Tal und die Ostküste übergreift. Wir sprechen von tatsächlichen Temperaturen von 95 bis 105 Grad Fahrenheit. Fügen Sie dieser Mischung Feuchtigkeit hinzu, und der Hitzeindex steigt auf 100. Vielleicht 115.

Tägliche Rekorde werden wahrscheinlich zerbrechen. Vielleicht auch monatliche. Wer zählt zu diesem Zeitpunkt überhaupt mit?

Auch im Norden brennt Kanada. Ontario konnte 99 Grad sehen.

Dies geschieht nicht isoliert. Europa hat gerade in seinem Frühsommer-Freakout Rekorde gebrochen. Es fühlt sich an, als hätte der Planet vergessen, sich abzukühlen.

Überleben ist ein Plan

Beamte fragen nicht mehr höflich.

Sie wollen, dass du vom Bürgersteig wegkommst. Wasser trinken. Finden Sie eine Klimaanlage. Wenn Sie es nicht haben, gehen Sie dorthin, wo jemand anderes es hat.

New Yorks Bürgermeister Zohran Mamdadi hat den Hitzenotfallplan vorzeitig ausgelöst. Hunderte Kühlzentren öffnen am Mittwoch. Detroit tat dasselbe und eröffnete ein Dutzend Freizeitzentren, da die Temperaturen auch dort auf 100 Grad drohen.

Es ist brutale Logik. Hitze tötet. Klimaanlage funktioniert nicht.

Das WM-Dilemma

Damit muss sich der Fußball auseinandersetzen. Oder zumindest die Rollen, die hier gespielt werden.

Bei einigen WM-Spielen könnten Hitzeindizes auftreten, die die Spielergewerkschaft Fifpro als unsicher für menschliche Aktivitäten einstuft. Es ist nicht nur eine Sache des Unbehagens. Es ist ein Gesundheitsrisiko.

Texas wird der heißeste Ort sein. Fans, die zu Spielen nach Houston oder Arlington reisen, stehen vor einem Spießrutenlauf zwischen ihrem Zuhause und den coolen Stadien. Der Pendelverkehr wird eine Strafe sein.

Auch Atlanta ist nicht immun. In England gegen die Demokratische Republik Kongo am Mittwoch könnten ähnlich gefährliche Bedingungen herrschen.

Philadelphia versucht sich anzupassen. Sie verlegten Teile ihres FIFA WM-Fanfestivals für Donnerstag und Freitag in Kühlzelte. Es hilft. Wahrscheinlich.

In diesen Regionen schläft heute Nacht niemand gut. Die Nächte bleiben heiß. Die Luftfeuchtigkeit bleibt hoch.

Es geht immer weiter.