Wie Cesar Romeros Joker-Erbe seine jahrzehntelangen Rollen in Hollywood überschattete

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Cesar Romero spielte nicht nur den Joker. Er definierte fast ein halbes Jahrhundert lang den Archetyp des charmanten Schurken. Romero wurde am 15. Februar 1907 in New York City geboren und verstarb am 1. Januar 1994 in Santa Monica. Er baute eine Karriere auf, die alles andere als ruhig verlief.

Er war nicht der grübelnde Methodenschauspieler. Er war der Typ, der sich mit einem Wortspiel und einem Grinsen aus einer Geiselnahme befreien konnte.

Das Cisco-Kid und die Typecast-Falle

Romero war groß. Er hatte den Schnurrbart. Er hatte das kubanische Erbe. Hollywood sah einen „Latin Lover“, der auf seine Geburt wartete.

Sie versuchten, ihn einzusperren.

Anstatt den ernsthaften Liebeshelden zu spielen, tendierte Romero zu einer leichten Parodie eines Gigolo. Er spielte Banditen, die ansprechender waren als die Helden. Er spielte Schurken, die man wirklich mochte.

Seinen berühmtesten frühen Erfolg hatte er als Cisco Kid. Dieser mexikanische Schurke wurde zu seiner Paraderolle, bevor das Fernsehen explodierte.

Aber eines ist allen im Gedächtnis geblieben. Die umhangierten Kreuzfahrer kamen vorbei. Und der Joker kam mit ihm.

Vor dem lila Anzug

Romero begann als professioneller Tänzer.

Die Bühnenarbeit lehrte ihn Präsenz. Es lehrte ihn, einen Raum zu halten, ohne ein Wort zu sagen. 1934 wandte er sich dem Film zu.

The Thin Man stellte ihn dem Publikum vor. Es war eine Nebenrolle. Doch die Dynamik änderte sich schnell.

Er spielte an der Seite von Marlene Dietrich in „Der Teufel ist eine Frau“ (1935). Dies war seine erste Hauptrolle.

Das Drehbuch endete nicht damit, dass er das Mädchen bekam.

Romero hätte das Mädchen fast nie bekommen. Nicht im herkömmlichen Sinne. Seine Leinwandpersönlichkeit war anders. Er war der böse Junge mit einem Herzen aus Gold oder einfach nur einem Herzen voller Spaß.

Die musikalischen Jahre

Romero blühte in Musicals auf.

In Wee Willie Winkie (1937) arbeitete er mit Shirley Temple zusammen. Er war in Die kleine Prinzessin (1939) zu sehen.

Er arbeitete auch mit Sonja Henie zusammen.

Happy Landing (1938). Winterzeit (1943).

Die 1940er Jahre waren eine Mischung aus Gesang und Tanz.

The Great American Broadcast (1941).
Wochenende in Havanna (1941).
Frühling in den Rocky Mountains (1942).

Er war nicht nur ein romantischer Hauptdarsteller. Er war ein Performer.

Die Batman-Verbindung

Dann kam die TV-Show.

Batman.

Romero spielte den Joker.

Es war nicht der gewalttätige, dunkle Clown moderner Comics. Es war ein Wortspielmeister. Ein Meister des Witzes.

Er trug jahrelang das Gewicht dieser Figur.

Batman lief von 1966 bis 1968.

Romeros Joker blieb eine Ikone.

Doch diese Rolle überschattete oft seine früheren Arbeiten. Das Cisco-Kind. Der Tänzer. Der Mann, der das Mädchen nicht bekam, aber trotzdem das Publikum gewann.

Warum konzentriert sich die Geschichte so stark auf den lila Anzug?

Wir erinnern uns an den Höhepunkt. Wir vergessen den Aufstieg.

Romeros Karriere erstreckte sich über Jahrzehnte.

Die anderen Gesichter des Jokers

Sie erinnern sich an ihn als Joker in Batman (1966). Das ist das Bild, das hängengeblieben ist. Er brachte die chaotische Energie der kitschigen TV-Serie direkt auf die große Leinwand. Die Show lief zwei Jahre lang, von 1966 bis 1968. Sie definierte eine Ära der Popkultur.

Aber es gab noch andere Rollen. Zu Beginn seiner Karriere trat er 1935 in „Diamond Jim“ auf. Dann kam 1939 „The Return of the Cisco Kid“. Er spielte Charaktere wie den Gay Caballero im Jahr 1940. „Tall, Dark and Handsome“ folgte 1941.

Jahrzehnte später arbeitete er immer noch. In 80 Tagen um die Welt kam 1956 heraus. Donovan’s Reef erschien 1963.

Dann waren da noch die 1980er Jahre. Er spielte die Hauptrolle in Falcon Crest. Die abendliche Seifenoper war riesig. Er spielte den Ehemann der von Jane Wyman dargestellten Figur. Es war eine andere Art von Drama. Nicht kampflustig. Einfach dramatisch.