Lloyd Weir Birkner hat nicht nur den Himmel studiert. Er hat es gezeichnet. Der 1905 in Milwaukee geborene Physiker und Ingenieur widmete seine Karriere der Entdeckung der unsichtbaren Schichten der Atmosphäre über unseren Köpfen. Seine frühen Forschungen maßen die Höhe und Dichte der Ionosphäre. Dies ist nicht nur eine akademische Kuriosität. Dies ist der Schlüssel zum Verständnis, wie sich Radiowellen um die Welt ausbreiten. Ohne seine Messungen wäre die Kommunikation über weite Distanzen eine Vermutung geblieben.
Später konzentrierte er sich auf die tatsächliche Entstehung der Erdatmosphäre. Aber sein bekanntestes Erbe könnte struktureller Natur sein. 1950 erkannte er den globalen Unterschied in den wissenschaftlichen Daten. Die Nachfrage ist weltweit. Seine Lösung war das Internationale Geophysikalische Jahr (IGY). Während seiner Präsidentschaft von 1957 bis 1959 führte der International Council of Scientific Unions eine groß angelegte gemeinsame Studie über diesen Planeten durch. Es bleibt eines der größten wissenschaftlichen Kooperationsprojekte in der Geschichte.
„Der Bedarf an globalen Daten veranlasste ihn, ein Internationales Geophysikalisches Jahr vorzuschlagen.“
Berkner war kein rein theoretischer Geist. Ab 1926 diente er als Marineoffizier. Während des Krieges wechselte er zum praktischen Ingenieurwesen. Er überprüfte das Radar. Er entwickelte ein Navigationssystem. Er entwarf elektronische Ausrüstung für Marineflugzeuge. Das sind keine getrennten Hobbys. Dies sind dringende nationale Sicherheitsaufgaben. Seine Arbeit hatte direkten Einfluss auf den Bau der DEW-Linie. Hierbei handelt es sich um eine Reihe von Radarstationen, die in der gesamten Arktis verteilt sind. Die Aufgabe ist sowohl einfach als auch erschreckend. Ziel ist es, die USA vor einem Raketenangriff zu warnen.
1963 stellte er eine weitere wichtige Theorie vor. Marshall und Birkner erklären, wie sich die Atmosphären der Planeten in unserem Sonnensystem entwickeln. Dies ist eine makroskopische Erklärung der Geschichte des Planeten. Es verbindet die Vergangenheit der Erde mit Mars und Venus.
Seine Arbeit ist unerbittlich. Er schrieb mehr als 100 Artikel. Er hat mehrere Bücher geschrieben. Raketen und Satelliten wurden 1958 eingeführt. Space Science erschien 1961. The Age of Science erschien 1964. Er starb am 4. Juni 1967 in Washington, D.C.
Die DEW-Linie ist im Grunde verschwunden. Der Kalte Krieg ist vorbei. Radarstationen werden stillgelegt oder reaktiviert. Aber Berkners Ideen bleiben bestehen. Er erkannte mehr als nur Funksignale und Raketenbedrohungen. Er sah das System. Er sah die Verbindung zwischen Erde und Himmel. Zur Unterstützung seiner Radioarbeit erstellte er Karten der Ionosphäre. Er schlug globale Forschung vor, um die Wissenschaft voranzubringen.
Wir leben immer noch in der Welt, die er vermessen hat. Radiowellen, die Nachrichten, Musik und Telefonanrufe übertragen, werden immer noch von der Ionosphäre reflektiert, die er zuerst kartierte. Die Logik der globalen Zusammenarbeit, die er während seiner Zeit am IGY vertrat, ist bis heute richtungsweisend für die Klima- und Weltraumforschung. Es ist eine seltsame Idee, dass Menschen Mauern aus Radarstationen errichten könnten, um feindliche Angriffe zu verhindern und gleichzeitig den Himmel für wissenschaftliche Erkundungen zu öffnen.
Er starb, bevor es das Internet gab. Bevor Satelliten zur Norm wurden. Bevor wir Videos aus dem Weltraum senden konnten. Aber die Bücher, die er schrieb, waren ein Vorgeschmack auf diese Welt. Weltraumwissenschaft ist keine Science-Fiction. Das ist eine wissenschaftliche Tatsache