Früher beherrschten Riesenkraken die Tiefe

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Stellen Sie sich einen Tintenfisch von der Größe eines Schulbusses vor.

Nicht süß. Nicht neugierig. Groß.

Paläontologen wussten schon lange von den Vorfahren der Architeuthis. Sie wussten, dass die Kreaturen in der späten Kreidezeit existierten. Aber die Details? Unscharf. Bisher.

Wissenschaftler haben gerade einen gewaltigen neuen Hinweis gefunden.

Eine einzelne Klaue.

Es war nicht viel. Nur ein Hakensauger. Aber es gehört zu etwas, das sogar Der Weiße Hai wie einen Goldfisch aussehen lässt. Dieses Ding war riesig. Wir sprechen von einem Oktopus, der es mit den größten Mosasauriern seiner Zeit aufnehmen konnte. Der Ozean war damals nicht nur voller Haie. Es gab Raubtiere, die das Wort Gigant neu definierten.

Der Hinweis war winzig. Das Biest war nicht.

Das Fossil wurde in Montana gefunden. Nicht gerade die Mitte des Pazifiks, oder? Aber vor Millionen von Jahren war dieses Land überflutet. Das Ökosystem war reich. Chaotisch. Ein Nährboden für die Verrückten.

Wenn Sie einen Kopffüßer messen, haben Sie keine Knochen. Ihr habt weiche Körper, die verfaulen. Oder unter ganz bestimmten Bedingungen versteinern. Ein vollständiges Skelett eines Riesenkrake bekommen? Selten. Fast mythisch. Aber diese Klaue verrät uns das Ausmaß.

Es deutet darauf hin, dass diese Tiere viel größer geworden sind, als wir es für möglich gehalten hätten.

Aktuelle Riesenkalmare haben eine Spitzenhöhe von etwa 40 Fuß. Vielleicht etwas mehr, wenn Sie großzügig sind. Diese prähistorischen Riesen? Wir suchen nach Längen, die einen ganzen Wal verschlingen könnten.

Warte, kannst du das überhaupt?

Irgendwie.

Ein neues Nahrungsnetz

Die späte Kreidezeit war eine seltsame Zeit. Das Klima war warm. Leicht. In der Nähe der Pole wuchsen Wälder. Blühende Pflanzen waren gerade im Entstehen. Und in den Ozeanen wimmelte es von Leben. Aber auch voller Tod.

Plesiosaurier lauerten im Schatten. Mosasaurus patrouillierte im offenen Wasser. Fügen Sie nun einen Oktopus mit einem Schnabel hinzu, der scharf genug ist, um Stahl zu durchbohren, und Saugnäpfen, die stark genug sind, um Steine ​​zu zertrümmern.

Wer steht jetzt an der Spitze des Nahrungsnetzes?

Es verkompliziert die Erzählung. Wir neigen dazu, das Aussterben -Ereignis vor 66 Millionen Jahren als einen klaren Bruch zu betrachten. Der Asteroid schlägt ein. Dinosaurier fallen tot um. Aber die Überlebenden des Ozeans? Sie haben sich nicht nur versteckt. Sie entwickelten sich weiter. Anpassen.

Einige Regionen kühlten ab. Den Dinosauriern dort unten wuchsen Federn. Nicht zum Fliegen. Um am Leben zu bleiben. Im Wasser stieg der Druck. Der Wettbewerb nahm zu.

Dieser riesige Oktopus war nicht allein.

Er hat eine gemeinsame Abstammungslinie mit den Tintenfischen und Tintenfischen, die wir heute kennen. Aber die Größe? Das ist der Schock. Es deutet auf eine Zeit hin, in der die Energie anders floss. Wo das Wachstum nicht durch die Zwänge begrenzt wurde, die wir in der modernen Meeresbiologie sehen.

Warum schrumpfen sie?

Sind sie später geschrumpft? Oder sind sie einfach verschwunden?

Die meisten dieser Leviathane haben den Asteroideneinschlag nicht überstanden. Die Schockwelle. Die Dunkelheit. Der Zusammenbruch der Nahrungskette. Es hat die Hälfte aller Pflanzen- und Tierarten auf der Erde ausgelöscht. Die Wirbellosen -Population erlitt einen Hammerschlag.

Aber einige haben überlebt. Die Vorfahren unserer modernen Tintenfische lebten weiter.

Vielleicht wurde die Größe zu einer Belastung. Zu viel Essen erforderlich? Zu sichtbar? Oder vielleicht hat sich das Ökosystem einfach neu gestartet. Die Nische, die sie füllten, schloss sich.

Wir fragen uns, was wir noch nicht gefunden haben.

Wir haben eine Klaue. Nur einer.

Stellen Sie sich den Rest des Tieres vor.

Warten im Sediment.

Warten darauf, dass jemand gräbt.

Die Tiefe birgt Geheimnisse. Nicht nur da unten. Dort unten dann auch. 🦑