Warum der New Forest Wildlife Park nach zweijähriger Wartezeit endlich Wölfe zurückbrachte

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Wölfe sind zurück im New Forest Wildlife Park. Es ist fast zwei Jahre her, seit das letzte Mitglied des ursprünglichen Rudels gestorben ist, aber die Abwesenheit ist vorbei. Die Neuankömmlinge ließen sich diese Woche in Hampshire nieder und bezogen ein speziell für sie entworfenes Gehege.

Das ist nicht nur ein einfacher Tausch. Es war ein logistisches Rätsel. Der Park hatte schon immer geplant, die Art wieder anzusiedeln, aber die Bürokratie nach dem Brexit verlangsamte den Prozess. Der grenzüberschreitende Transport von Tieren bedeutet heute, in Papierkram zu ertrinken. Die vorherige Verzögerung bedeutete, dass die Öffentlichkeit darauf warten musste, dass die administrativen Knoten gelöst wurden.

Wer sind die neuen Wölfe?

Das neue Paar kam aus verschiedenen Teilen Europas, aber sie freundeten sich an, bevor die lange Reise begann.

Es gibt ein erst zwei Jahre altes Weibchen, das aus der Reserve d’Animaux Sauvaages in Belgien gezogen wurde. Neben ihr steht ein einjähriger Rüde aus dem Parc Animalier de Sainte Croix, Frankreich. Sie sind nicht einfach zusammen eingeflogen. Sie verbrachten zunächst einige Zeit in Belgien, um die nötige soziale Bindung aufzubauen. Wölfe brauchen diese Verbindung. Es ist wirklich ein Überlebensinstinkt. Nachdem diese Bindung gefestigt war, machten sie sich gemeinsam auf den Weg nach Hampshire.

Jason Palmer, der Sammlungskurator des Parks, hat die Schwierigkeit dieser Operation nicht beschönigt.

„Wölfe sind eine hochkomplexe soziale Spezies … sie gehören zu den anspruchsvollsten Arten, die man gut in Gefangenschaft halten kann.“

Die Koordination dauerte Monate. Palmer arbeitete direkt mit dem Europäischen Verband der Zoos und Aquarien zusammen, um die Artenkoordinierung zu übernehmen. Dabei ging es nicht nur um die Buchung von Flügen. Es ging darum sicherzustellen, dass die Tiere in einer neuen Umgebung tatsächlich als Rudel funktionieren konnten.

Warum hat es so lange gedauert?

Das vorherige Rudel war seit 2010 ansässig. Sie waren älter. Das Alter forderte seinen Tribut. Cedar, Idaho und Rocky erlagen alle zuerst altersbedingten Gesundheitsproblemen. Da blieben nur noch Chaser und Aspen übrig.

Als sich Chasers Gesundheitszustand stark verschlechterte, wurde die Situation kritisch. Wölfe kommen mit Isolation nicht gut zurecht. Sie leben von der Kameradschaft. Sie brauchen die Rudelstruktur, um psychisch gesund zu bleiben. Wenn Chaser gehen würde, würde Aspen wahrscheinlich einen Zusammenbruch erleiden. Das Personal musste schnell handeln, aber der Austausch einer Matriarchin oder eines Alphas ist nie einfach.

Der Brexit hat alles kompliziert. Genehmigungen. Gesundheitszeugnisse. Transitbestimmungen. All das, was internationale Zootransfers im aktuellen politischen Klima zu einem Albtraum macht.

Können sie dieses Mal überleben?

Das neue Gehäuse ist speziell gebaut. Das ist wichtig. Es handelt sich nicht um ein nachgerüstetes Gehege aus dem Jahr 2010. Es berücksichtigt die spezifischen Verhaltensweisen europäischer Grauwölfe.

Der Park freut sich darauf, den Besuchern die Möglichkeit zu geben, das neue Paar kennenzulernen. Sie haben die Schreibtischarbeit erledigt. Sie haben den Stress bewältigt, der mit dem grenzüberschreitenden Transport von Tieren einhergeht. Sie haben die Tiere aufgrund ihrer Kompatibilität zusammengebracht. Jetzt geht es nur noch um Beobachtung.

Werden sie gedeihen? Das hängt davon ab, wie gut die Bindung in diesem neuen, geschlossenen Raum hält. Wölfe sind im Herzen wild, auch wenn sie in Gefangenschaft gehalten werden.