Der Qwikster-Fehler und wie Netflix den Geist des Blockbusters überlebte

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DVDs bleiben bestehen. Sie sind nicht ganz verschwunden. Aber Netflix? Es hat vor Jahrzehnten aufgehört, nur ein DVD-Box-Unternehmen zu sein. Jetzt ist es ein globaler Streaming-Gigant. Der Wechsel war nicht einfach. Ein aktueller dreiteiliger TechStuff-Podcast, moderiert von Jonathan Strickland, erläutert, wie Reed Hastings und Marc Rudolph dieses Imperium von Grund auf aufgebaut haben.

Die Geschichte beginnt im Jahr 1997. Hastings und Rudolph waren Softwareentwickler. Sie sahen ein Loch im Markt. Es dominierten stationäre Geschäfte wie Blockbuster und Family Video. Die Leute fuhren zu ihnen. Sie zahlten Verzugszinsen. Sie wählten aus, was im Regal war. Netflix bot etwas anderes. DVDs per Post ausleihen. Damals hörte es sich seltsam an. DVDs waren neu. Die meisten Leute benutzten immer noch VHS.

Aber das Modell funktionierte, weil es die Reibung beseitigte. Keine verspäteten Gebühren. Eine monatliche Pauschalgebühr für unbegrenzte Mieten. Ein Empfehlungsalgorithmus, der tatsächlich versucht hat zu erraten, was Sie wollten. Im Jahr 2005 hatten sie 4,2 Millionen Abonnenten. Das ist riesig für einen Versanddienstleister.

Dann kam das Jahr 2007. Netflix startete das Streaming. Sie könnten Filme auf einem PC ansehen. Es fühlte sich wie Magie an. Bis 2008 wurde es auf Xbox 360s und Blu-ray-Player ausgeweitet. Aber die Landschaft veränderte sich. Hulu ist angekommen. Es war ein Joint Venture zwischen NBC Universal und News Corporation.

„Also ist nicht alles auf Netflix ‚Fuller House‘. Gott sei Dank“, witzelt Jonathan.

Hulu war frei. Aber es gab Werbung. Außerdem wurden Ihnen die neuesten Folgen der im Fernsehen ausgestrahlten Sendungen angezeigt. Netflix hatte keine Werbung. Aber du hast bezahlt. Und Sie haben größtenteils ältere Inhalte. Die beiden Unternehmen gerieten in Konflikt. Auch Amazon und YouTube beteiligten sich am Chat. Der Markt wurde immer voller.

Dann wäre Netflix fast kaputt gegangen.

Im Jahr 2011 versuchte Hastings, das Unternehmen aufzuspalten. Er nannte den DVD-Arm „Qwikster“. Der Streaming-Arm blieb Netflix. Die Logik war auf dem Papier solide. Das Streaming boomte. DVDs waren im Sterben. Aber das Kundenerlebnis? Schrecklich. Wenn Sie beides wollten, brauchten Sie zwei Konten. Zwei Zahlungen. Zwei separate Warteschlangen. Es war verwirrend.

Die Gegenreaktion kam sofort. Laut. Unerbittlich. Hastings gab nach einem Monat einen Rückzieher. Er erkannte, dass die Spaltung der Marke ein fataler Fehler war. Qwikster starb, bevor es wirklich lebte.

Dieses Stolpern lehrte uns eine wertvolle Lektion. Bleiben Sie bei der Kernidentität. Netflix konzentrierte sich stärker auf Streaming. Im Jahr 2013 änderten sie das Spiel erneut. Sie veröffentlichten „House of Cards“. Es war nicht nur eine Lizenz. Es war Originalprogrammierung. Washington-Intrige. Kevin Spacey. Robin Wright. Der Film gewann in seiner ersten Staffel acht Emmy-Nominierungen. Es war die erste reine Web-Show, die diese Art von Anerkennung erhielt.

Jetzt ist Netflix überall. Im Jahr 2018 hatten sie 130 Millionen Mitglieder in 190 Ländern. In nur einem Quartal dieses Jahres kamen fast 7 Millionen Nutzer hinzu. Das Content-Budget? 13 Milliarden Dollar. Allein im Jahr 2018 veröffentlichten sie 82 Originalfilme. Plus 700 neue oder lizenzierte Programme.

Hastings macht immer noch Witze über die alten Zeiten. Er sagt, dass er die letzte DVD etwa im Jahr 2030 persönlich an einen Kunden ausliefern wird.

Und fürs Protokoll: Das Gerücht, dass Hastings Netflix gegründet hat, weil Blockbuster ihm 40 Dollar für eine verspätete „Apollo 13“-Gage in Rechnung gestellt hat? Diskreditiert. Wahrscheinlich.